Schlau wie ich bin, hab ich in Cuzco meine EC-Karte im Geldautomaten stecken lassen und dies dann auch erst 5 Stunden spaeter gemerkt. Dort isses nämlich leider nicht so, dass Dir nicht erst nach Herausziehung der Karte Dein Geld ausgehändigt wird, sondern Du, nachdem das Geld entnommen wurde, gefragt wirst, ob Du mit derselben Karte weitere Transaktionen durchführen möchtest. Dann kannst Du entweder JA oder NEIN eintippen und im Zweifel weitertransferieren oder ähnliches. Ich bin allerdings gedankenverloren noch vor diesem Schritt aus dem Kabäuschen raus und hab die Karte vergessen. Mein Nachfolger hätte also leicht an meiner statt JA eingeben koennen und sich mittels meiner Karte ein paar Urlaubsextras finanzieren können. Ich hatte allerdings Glück im Unglück, denn obwohl der Automat meine Karte nicht eingezogen hat (wie man mir abends in der Bank bestätigte), wurde kein Geld mit ihr abgehoben. Als ich die Karte allerdings dennoch sicherheitshalber sperren lassen wollte, war mir dies mit den mannigfachen Sperrtelefonnummern, die ich IMMER mit mir rumschleppe, aus dem Ausland nicht möglich. Das sind nämlich spezielle Gratisnummern, die aus internationalen Callcentern heraus nicht funktionieren. Also eine intelligente Meisterleistung des deutschen Bankenwesens!!! Nach einigem Rumtelefonieren hat mir dann die VISA-Notrufzentrale eine EC-Festnetznummer in Deutschland durchgeben können, wo ich zu deutscher Zeit um 2 Uhr morgens unglaublicherweise tatsächlich jemanden erreicht habe. Falls es Euch hilft: 069 - 740987. Und bereits 5 Minuten später hat man Dir dann auch gleich die Sperrgebühr von 5 Euro vom Konto abgebucht...
Mittwoch, 16. Juli 2008
EC-Karte
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1 Kommentar:
Um zwei Uhr morgens? Mei, die in Frankfurt schlafen auch gar nicht, was? Ist aber gut zu wissen, das mit den Nummern. Wer hätte das gedacht! Die, die dann am Telefon sitzen, sind wahrscheinlich Outbound-Praktikanten, oder so.
LG,
Karo
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