Dienstag, 22. April 2008

You can call me base camp

Letztes Wochenende war ein aeusserst aufregendes, welches ich wohl niemals vergessen werde. Einer der Volontaere (Bjoerna) wollte gerne einen Gletscher in Huaytapallana besteigen und so haben sich Rubén und Stefanie ausgebreitet auf diese nicht ungefaehrliche Tour vorbereitet. Angel Alfredo kam die Rolle des Base Camps zu, welches im Notfall zu Hilfe eilen oder Hilfe organisieren muss. Und was lag da naeher, als ihn auf dieser Mission zu begleiten. So haben wir also am Donnerstag Abend noch einiges an Proviant fuer diesen Trip besorgt, der von Freitag morgen bis Samstag nachmittag andauern und eine Nacht Hoehencamping beinhalten sollte. Freitag also frueh raus und vor dem Office auf Bjoerna gewartet, der sich allerdings den Magen verdorben hatte und sich daher nicht mehr in der Lage sah, an unserer Expedition teilzunehmen. Was also tun?? Alles abblasen? Obwohl sich alle gefreut und vorbereitet haben und die ganze Gletscherausruestung aus Lima bestellt worden war?

Schliesslich haben wir dann beschlossen, doch zu fahren, und um halb neun brachte uns das Taxi schliesslich ca. eine Stunde auswaerts zum Lossteigepunkt. Dieses war mein drittes Mal Bergsteigen insgesamt und mein erstes Mal mit einem Riesenrucksack auf dem Ruecken. Der Aufstieg ging dennoch relativ glimpflich vonstatten, das erste Mal stutzen musste ich dann allerdings bei der Praesentation des Campamento. Vielleicht war ich da auch etwas zu romantisch gepohlt, hatte ich doch zumindest eine glatte Flaeche mit ein bisschen Gruen erwartet. Weit gefehlt...: Zwischen den Felsen (wir befinden uns mittlerweile auf einer Hoehe von mehr als 5000 Metern...) wurden zwei halbwegs glatte Stellen ausgemacht, von denen wir dann den darauf befindlichen Schotter wegraeumen mussten. Zu allem Ueberfluss fing es dann auch noch an zu schneien und die Kaelte zog mir nun wahrlich in alle Glieder. Und wenn mir einmal kalt ist, dann ist mir kalt. Ich bin ja der festen Ueberzeugung, in einem frueheren Leben mal den Kaeltetod gestorben zu sein. So hab ich mich auf jeden Fall auch hier gefuehlt und war froh, als wir dann ein wenig gegessen hatten und uns 2 Stunden in den Zelten aufwaermen konnten, was allerdings auch nur ein bisschen gelang. Abends wurde dann nochmal ein waermeres Essen bereitet, aber da hatte ich schon kaum mehr Lust, mich aus den beiden Schlafsaecken rauszuwuehlen, um mir erneut den Arsch und die Haende abzufrieren. Habs doch getan, aber nur kurz und dann war auch wieder gut. Zwischenzeitlich war beschlossen worden, dass die drei anderen nun doch ins ewige Eis ziehen wuerden und ich als Einpersonsbasecamp die Stellung halten sollte. Der Aufstieg wurde fuer 4 Uhr morgens festegelegt und ich hab Rubén noch eingebleut, dass er schoen auf AA aufpassen soll, denn fuer ihn war eine derartige Tour das erste Mal. Kurz vor Aufbruch, den ich in sage und schreibe in 1 Unterhemd, 1 Sweatshirt, 2 Fleecepullis, 1 Fleecejacke, 1 Windjacke und 2 Schlafsaecke gehuellt und trotzdem durchgefroren im Halbschlaf miterlebt habe, stellte sich dann noch raus, dass das mir in die Haende gedrueckte Walkie Talkie defekt war und ich nur Nachrichten empfangen, jedoch nicht senden koennen wuerde. Gut, mir war in dem Moment eh alles relativ wurscht und ich war nur froh, mich nicht vom Fleck bewegen zu muessen. Das aenderte sich dann aber schnell, als ich um 7 Uhr durch eine 1000 Dezibel-Message neben meinem Ohr aus dem Schlaf gerissen wurde, in der irgendwas von "Angel Alfredo" und "verlass das Zelt, wenn Du kannst", die Rede war. Scheisse, was ist da passiert? Warum wiederholt Rubén die Nachricht nicht? Mann, was soll ich jetzt machen? Erstmal in meiner Panik aus dem Zelt, auf allen Knoepfen auf dem beschissenen WT rumgedrueckt und so richtig schoen hysterisch geworden. Und erstmal so ne Stunde in Panik rumgeheult und ziemlich rumgeflucht. Dann hab ich irgendwann auf dem gegenueberliegenden Berg ein paar Gestalten gesehen und mich langsam wieder beruhigt. Aber wach war ich jetzt natuerlich. Und so, so dachte ich mir, kann ich ja auch die Natur geniessen. Das ging aber leider auch nicht lange, denn nachdem zwar fuer einen Moment die Sonne durchgekommen war, wurde ich innerhalb kuerzester Zeit von einer Wolke umzingelt, die nicht nur neblignass, sondern mal wieder verdammt kalt und sichtraubend war. Und von den dreien keine Spur. Eigentlich war die Rueckkehr spaetenstens fuer 10 Uhr angekuendigt gewesen, aber NIEMAND weit und breit, nur in regelmaessigen Abstaenden von der nebenliegenden Felswand herabstuerzende Steinschlaege. Gemuetlich! Und so stieg die Panik langsam wieder in mir hoch. Warum melden die sich denn um Himmels Willen nicht????? Und was soll ich machen, wenn wirklich was passiert ist? Wie lange soll ich warten? Ich seh ja ueberhaupt nichts, wo soll ich denn hin? Und was soll ich erzaehlen, ich hab ja kein Ahnung, wo die hinwollten? Hier gibts doch keinerlei Bergrettung, geschweige denn Helikopter oder aehnliches Rettungsgeraet. Und wer bezahlt eine eventuelle Rettungsaktion und moegliche Verletzungen? In diesem Land ist ja keine Sau ordentlich krankenversichert....????!!!! Ok, langer Rede kurzer Sinn: eine neue Hysteriewelle ueberkam mich, und ich bin im nachhinein froh, dass ich mit dieser alleine auf dem Berg war. Auf jeden Fall hab ich mich ziemlich ausgelebt und war wirklich SEHR SAUER und vor allem voellig verunsichert und voller Angst... Irgendwann hab ich dann Rubéns Stimme gehoert "Wir kommen!", aber als nach einer weiteren Stunde (mittlerweile wars dann 11:15) immer noch niemand in Sicht kam, fing ich an, an eine Fata Morgana zu glauben. Irgendwann tauchten sie dann natuerlich doch froehlich und wohlbehalten auf und fielen aus allen Wolken ob meines offensichtlich desolaten Zustands. Denn schliesslich habe man mich ja bestaendig mit Nachrichten bombardiert, um mich auf dem Laufenden zu halten. Die aufgrund der von mir zu Beginn verstellten Frequenz nicht ankamen...
Najanun, was solls, nach einem bisschen weiterem hysterischen Geheule hab ich mich dann auch wieder beruhigt und wir konnten uns bald an den Abstieg machen. Der aber nach 2 Stunden Abstieg nochmal ca. 1.5 Stunden Aufstieg erforderte, was mir dann wirklich ueber die Substanz ging und dazu fuehrte, dass AA den Aufstieg doppelt gemacht hat, einmal mit seinem und einmal mit meinem Rucksack. Und ich froh war, ueberhaupt wieder lebend am Ausgangspunkt und nach der Taxifahrt dann auch wieder in der Zivilisation anzukommen. Das ist ja alles schoen und gut mit den Naturerlebnissen, aber das naechste Mal fuer mich ganz sicher ohne Uebernachtung, oder wenn dann in einer kuscheligen Berghuette mit Daunendecken und heisser Dusche...

Hier ist noch alles gut, wir packen unsere Sachen und gleich gehts los.

Da solls raufgehen.

Aufstieg

Erschoepfung (ich und Stefanie)

Campingplatzfreigeschabe (AA)

aufgebautes Zelt


Ausblick


AA kontemplierend


AA und Rubèn bereiten das Abendessen (denn sobald man aus der Kueche raus und aufm Berg ist, sind solche Taetigkeiten auf einmal Maennersache...;)








Copyright Naturfotos: AA


Da sind die Herrschaften ohne mich im Schnee aufm Berg am Ueben.


Stefanie und Rubèn




Hier ist alles wieder gut


und dann gehts endlich wieder heim.

Montag, 21. April 2008

Armut

Armut in Peru ist ein allgegenwaertiges Problem. Allerorts stehen Wellblechhaeuser, in denen zigkoepfige Familien ihr Zuhause haben, in den Strassen kaempfen Bettler um das blanke Ueberleben und in den Kombis sitzen neben einem arme Landarbeiter, die mit Spitzhacken bewaffnet auf den Feldern ihr taegliches Brot erarbeiten. Abends auf den Strassen und in den Restaurants erbetteln sich Kinder ein paar Centimos oder versuchen mit dem Verkauf von einzelnen Bonbons der Familie ein Zubrot zu erwirtschaften.
Daneben allerdings spielt sich voellig normales Leben ab, oder zumindest solches, welches derart erscheint. Da wird allerorts mit dem Handy telefoniert, sich in grosstuerischer Arroganz geuebt, sich mit schicken Kleidungsstuecken eingedeckt und das Nightlife genossen. Die wahre Armut spielt sich doch eher verdeckt ab oder wird gekonnt verschleiert. Oder es wird einfach nicht sosehr gejammert. Auf jeden Fall verliert man die wahre Situation vieler Familien sehr leicht aus dem Auge, wenn man hier so sein Leben lebt und sein Tagesprogramm durchzieht. Als wir letzte Woche einen Hausbesuch bei einer unserer Schuelerinnen (Leydie) gemacht haben, war ich demzufolge voellig vor den Kopf gestossen ob der Tatsache, dass sie mit ihrem Bruder (der sage und schreibe mit dem Vornamen Klinsmann bedacht wurde) und ihren Eltern ohne Strom und fliessend Wasser in zwei kleinen Raeumen haust, denen man den Durchzug schon beim schlichten Betrachten anfuehlen konnte. Taeglich badet sie sich im nahegelegenen Fluss und macht aeusserlich keineswegs den Eindruck, als mangele es ihr an etwas. Ihre Eltern sind beide Analphabeten und koennen ihr bei den Hausaufgaben nicht helfen. Sie ist allerdings ein ehrgeiziges und huebsches Maedchen und ich hoffe von Herzen, dass sie ihren Weg machen wird.
Allerdings ist es schwierig, hier auch mit gutem Willen und ueberdimensionalem Fleiss ausgestattet auf einen gruenen Zweig zu kommen. So kenne ich jemanden, dessen Monatsgehalt bei einem 12-Stunden-Arbeitstag bei 250 Soles gelegen hat (entspricht 62 Euro) und selbstverstaendlich davon ausgegangen wurde, dass Ueberstunden aus reiner Liebe zum Arbeitgeber und Angst vor der Arbeitslosigkeit gratis absolviert werden. Das letzte Monatsgehalt wurde dann noch nicht mal ausbezahlt, da ein Arbeitsgeraet kaputtgegangen war und man meinem Bekannten dafuer die Verantwortung zugeschoben hat. Und selbstverstaendlich gibt es weder Arbeitslosengeld noch Rente. So zeichnen sich viele Peruaner durch geschaeftliche Findigkeit aus und verkaufen mit kleinen Bauchlaeden ausgestattet auf den Strassen so ungefaehr alles, was man sich nur im entferntesten vorstellen kann. Wie sie sich und ihre Familien damit allerdings ueber die Runden bekommen, bleibt mir ein Raetsel.








Leydie

Some Impressions from Huancayo City


old lady


jammijammi lecker Ziegenkoepfe (glaube ich zumindest...)


beer-ad


la calle Real

Es lebt!

Manchmal haelt man es kaum fuer moeglich, dass die Kinder derartigen Dauertransport unbeschadet ueberstehen....

Ein paar Bilder aus dem Casa


sweet Paola


Leydie und Paola


Flor, Paolas Schwester


Flor, ich und Alicia


Leydie und ich

Schlacht Chila/Peru in Chupaca

"Bitte bitte lass uns heute die Pruegelei der Peruaner gegen die Chilenen auf dem Marktplatz ansehen. Bitte bitte bitte!!!!" - Haehh??? Was um Himmels Willen fuer eine Pruegelei? Heute nachmittag? Jetzt gleich?
Ein paar erklaerende Worte aus Kindermund spaeter bin ich ein bisschen schlauer: Obwohl Peru den Krieg gegen Chile 1883 zwar verloren hat (woran sich selbst Ingrid nicht erinnern konnte, die der Meinung war, Peru habe den Krieg gewonnen...), scheint es in Chupaca eine siegreiche Schlacht gegeben zu haben, die nun jaehrlich auf dem Marktplatz mit grossem Buha nachgespielt wird. Klar, dass wir uns das nicht entgehen lassen konnte und ein paar Minuten spaeter gings dann auch schon ab zum Schlachtfeld:


Hier warten die Peruaner auf ihren Kriegseinsatz,


hier wird dann schon scharf geschossen


und hier liegen schliesslich die Toten rum.


Vom Hochsitz aus konnte auch Paola die Schlacht bequem mitverfolgen und ich musste mir keine Sorgen machen, sie koennte im Gewuehl verloren gehen.


Leydie, Flor, Alicia und Paola


Anschliessend gabs eines der unvermeidlichen Defilées, die taeglich mit den Schulkindern auf den umliegenden freien Parkflaechen mit Pauken und Trompeten geuebt werden.


Ein schick verkleideter Chilene hoch zu Ross


und noch einer mit Fahne. Dass Peruaner und Chilenen sich nicht ausstehen koennen, laesst sich bereits anhand der liebevollen Verkleidung der "Chilenen" erahnen...

Dienstag, 15. April 2008

Abschied

Die Zeit vergeht wirklich wie im Flug... Nach zwei gemeinsamen Wochen war letzten Freitag dann auch schon wieder der Abend des Abschieds gekommen. Ingrid, Bernabe, Tyler, Angel und ein weiterer Freund waren zur naechtlichen Verabschiedung zum Busbahnhof gekommen. Von dort ging es um 23:30 nach Lima, am Samstag per Flug weiter nach Cuzco und Machu Picchu.
Hab schoene Tage dort, Schwesterle!!!




und jetzt aber schnell rein in den Bus...

Abendessen bei Familie Gutarra Villar

Meine (ehemalige) Gastfamilie hat darauf bestanden, auch meine Schwester kennenzulernen und auch sie in den Kreis der Familie aufzunehmen. Wir waren um 18:15 dort verabredet, ich sollte direkt vom Casa Projekt nach Sicaya fahren und Alex von Huancayo aus. Treffen wollten wir uns dann im Park, den ich ihr morgens gezeigt hatte. Und so stand ich da ab sechse im Park und wartete und wartete, aber keine Alexandra kam in Sicht. Hmmmm, erstmal sauer werden. Dann ueberlegen: Ist ja eigentlich gar nicht ihre Art (darin sind wir beide ziemlich deutsch...). Also muss was passiert sein. Scheisse. Was mach ich denn jetzt???? Wenn sie jetzt an ihrem letzten Abend in Peru ueberfallen und verschleppt wurde? Wen alarmiere ich denn dann? Oh Gott, und was sag ich meinen Eltern? Wie konnte ich das Kind denn ganz alleine in einem voellig unbekannten Land zu abendlicher Stunde in einen Kombi steigen lassen? - Aber dann ploetzlich, eine Stunde spaeter, sand sie dann mit einemmal vor mir auf der Strasse: Saemtliche Kombis waren derart ueberfuell gewesen, dass man die grosse Gringa nicht mehr reinquetschen konnte. Puhhhhhhhhh - Ende gut alles gut und so konnte wir die leckeren extra fuer uns von Señora Lourdes gefertigten Picarones doppelt geniessen:)


Alexandra intensiv berichtend


Señor Edmundo intensiv lauschend


Señora Lourdes ganz verzueckt


und der obligate Erinnerungsgruppenschnappschuss

La Limpieza

Im Casa haben wir jetzt eingefuehrt, uns vor dem Unterricht kurz zusammenzusetzen und ueber die wichtigen Dinge des Lebens zu sprechen. An diesem Tag ging es ueber die Bedeutung koerperlicher Sauberkeit und ebenso die "Sauberkeit" der Umwelt. Die Klamotten vieler Kinder sind in ziemlich schlechtem Zustand und ohne fliessendes Wasser ist ein taegliches Hygiene-Programm logischerweise nicht selbstverstaendlich. Und dass auch die Umwelt ein bisschen Pflege und Mitgefuehl verdient hat, ist bei den meisten Peruanern leider auch noch nicht angekommen. Da fliegen leere Plastikflaschen bedenkenlos aus offenen Autofenstern und seinen Muell laesst man in der Regel dort stehen oder fallen, wo man sich gerade zufaellig aufhaelt. Da zieht es einem des oefteren den Magen zusammen, wenn man bedenkt, was man selber fuer einen Aufwand betreibt, um sein Umweltgewissen rein zu halten und unseren geliebten Planeten Erde fuer die kommenden Generationen in halbwegs brauchbarem Zustand zu erhalten...

El Tour Traditional

Im Rahmen der vollen touristischen Droehnung haben wir letzte Woche ausserdem zu dritt die Tour Traditional unternommen, die uns zunaechst nach Hualhuas gefuehrt hat, wo wir nach einer kurzen Webdarbietung herzlich eingeladen wurden, uns mit Alpaka-Decken, -Muetzen, -Handschuhen, -Socken, -Pullis, -Taschen etc. pp. einzudecken.

Hier das Hualhuasische Haustier, ausnahmsweise kein Alpaka:

Anschliessend gings nach San Jeronimo, wo wir nach einer kurzen Schmuckherstellungsdarbietung herzlich dazu eingeladen wurden, uns an den Eheringen, Halsketten und Ohrringen guetlich zu tun:


Darauf folgte ein Besuch der Laguna de Paca, auf die wir kurz rausgerudert wurden und wo uns fuer die durch den Ruderer getaetigte Nacherzaehlung der Lagunenlegende (irgendwas Nessie-Aehnliches) freigestellt wurde, welchen Obulus wir entrichten.
Der abgebildete Berg hat uebrigens die Form eines schlafenden Inkas. Wer entdeckt die krumme Nase? (kleiner Tip: links im Bild)


Bei meinem neuerlichen Glueck mit allem, was auf vier Raedern faehrt, konnte natuerlich nicht ausbleiben, dass ein neuerliches Unglueck geschieht. Diesmal betraf es allerdings den Wagen, der uns vorausfuhr:
Einen weiteren Hoehepunkt stellte der Besuch einer Forellenzuchtfarm in Ingenio dar,

waehrend welchem wir en detail ueber den aeusserst spannenden Wachstumsverlauf selbiger informiert wurden:


und man uns ausserdem ein Blick ins Innere dieses liebreizenden Geschoepfs gewaehrte:


Den abschliessenden Hoehepunkt stellte der Besuch des Franziskanerklosters in Concepción dar, welcher allerdings ein wenig dadurch beeintraechtigt wurde, dass dort der Strom ausgefallen war und wir die Gemaelde der Cuzcenischen Schule mehr erahnen als erblicken konnten.
Mit Blitz gelangen allerdings einige schoene Schnappschuesse eines von einem lokalen Kuenstler gestalteten Raums:




Und mit der schlauerweise von Alexandra mitgefuehrten Taschenlampe gelang sogar ein Blick in die Katakomben, in welcher dieser im Alter von "vielen Jahren" verstorbene Franziskaner seine letzte Ruhe gefunden hat:


Alles in allem ein unterhaltsamer Tagesausflug, wobei ich Euch die Fotos von der Milch-Kaese-und-Joghurt-Fabrik (ausgestattet mit deutschen Maschinen!!) und des in der Forellenzucht angesiedelten Honigverkaufsstandes nun doch ersparen moechte:)