Heute ein bisschen alleine in Santiago rumgeschlendert und mich der eisigen Temperaturen (hier isses Winter, die heutige Hoechsttemperatur betrug 8 Grad) wegen bisweilen in dem einen oder anderen Museum aufgewaermt.
Hier some impressions:
Im Museo de la Fundación Salvador Allende hab ich eine besonders beeindruckende und beklemmende Ausstellung (jujuuuuuuuuu, meine erste Ausstellung nach 5 Monaten kulturellen Exklavendaseins!!!!!) gesehen. Der Kuenstler Gustavo Germano hat Fotografien aus der Zeit vor der chilenischen Militaerdiktatur nachgestellt, mit denselben Personen und an denselben Orten. Der einzige Unterschied besteht allerdings darin, dass auf jedem Foto eine oder mehrere Personen fehlen, naemlich jene, die unter der Militaerjunta desaparecían, also verschwunden sind. Die Ausstellung traegt den Titel ausencias.
Zum Mittagessen gabs dann den besten Hotdog, den ich je in meinem Leben gegessen habe. A la americana und mit allem, inklusive Avokadosauce:
Das einzig interessante im Museo Histórico Nacional war diese halbe Brille Salvador Allendes, zerstoert bei seinem vermeintlichen Selbstmord 1973. Ansonsten gab das Museum nicht viel her ausser einer erschlagenden Vielzahl von Gemaelden gewichtiger und weniger gewichtiger Personen bzw. Maenner der vergangenen 500 Jahre. Ach ja, und einige Waffen und alte Schreibmaschinen gabs auch zu sehen. Und eine Kutsche.
Und in der Kathedrale hat dieser schoene Erzengel Michael sein Zuhause:
Freitag, 11. Juli 2008
Sightseeing in Santiago
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1 Kommentar:
Das Foto von der Brille hast Du echt gut hingekriegt. Werde Dich um einen Abzug bitten, meine Liebe.
Liebe Grüße, Karo
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