Mittwoch, 9. Juli 2008

Canyon de Colca

Mittwoch und Donnerstag hab ich dann eine 2taegige Tour in den Cañón de Colca unternommen, welcher ca. 5 Stunden Fahrtzeit von Arequipa entfernt liegt. Er erstreckt sich ueber 100 km und der tiefste Punkt betraegt 3191 m. Allerdings ist er nicht der tiefste, sondern nur der zweittiefste Cañon der Welt. Der tiefste ist der benachbarte Cañon del Cotahuasi, zu dessen Besichtigung man allerdings 10 Stunden haette fahren muessen. Beide Cañons sind doppelt so tief wie der Grand Cañon.

Auf der Fahrt konnte man gleich zwei eindrucksvolle Vulkane gleichzeitig in ein Foto quetschen:


Kein Ausflug ohne nicht mindestens eine Lamaherde:


Der hoechste Punkt der Fahrt lag ueber 5000m, und da wurde es dann auch schon mal ein bisschen eisig:


Bei genauerem Hinsehen kann man die vielen kleinen Steintuermchen erkennen, die die Touristen im Laufe der Zeit hinterlassen haben:


Abends haben wir einen Ausflug in die Therme von Chivay unternommen. Mein erstes heisses Bad seit 5 Monaten, und das auch noch serviert mit frischem Colca Sour:::)))


Noch spaeter am Abend mal wieder eine Folklore-Veranstaltung, diesmal wahrlich von ausgesuchter touristischer Grauslichkeit:


El Condor Pasa:


Was fuer ein Getraenk mag dies wohl sein?
Glaubt es oder nicht: Ein als in der Karte als Mojito angekuendigtes Gemisch aus Sprite, Pisco und einige Blaettern unerschliesslicher Provenienz:


Und weils gar so schlimm war, haben Teile der Reisegruppe beschlossen, in einem veritablen "Irish Pub" einen ein bisschen adequateren Ausklang des Tages zu begehen:

Um 6 Uhr am naechsten Morgen wurden wir dann von unserem grummeligen Fuehrer wieder im Hotel aufgelesen und weiter ging die Fahrt in Richtung Cañon, der nun erstmal tatsaechlich als solcher zu erkennen war:

Die Anbauterrassen in dieser Region stammen aus Praeinkazeiten:




So gegen neune kamen wir dann am Cruz del Cóndor an, wo wir grosses Glueck hatten und mehrere Kondore beim Rumfliegen beobachten konnten (Oder stimmt das Geruecht vielleicht doch, dass die Reisefuehrer bei Nichtauftauchen der Kondorfamilie zusammenlegt und einen geschlachteten Esel in die Schlucht wirft....??)


Und hier eine letzte Aufnahme aus Chivay. Fuer dergleichen anruehrende und als Schnappschuesse anmutende Bilder hat der Knipsende hinterher jeweils ein entsprechendes Suemmchen abzudruecken:

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Klasse - endlich mal die berühmt berüchtigte Panflöte - hab sie schon sehrnsüchtig erwartet und das gleich mit leibhaftigem Spieler und Tom.
Alle erwarten dich schon sehrnsüchtig. Noch 3 mal schlafen.
Schönen Heimflug Ines