Donnerstag, 3. Juli 2008

El Quorikancha

war ein Tempel ("Goldener Hof" auf Quechua), der den Mittelpunkt des Tahuantinsuyo, des aus insgesamt vier Teilen (Suyos) bestehendes Inkareiches darstellte. Er wurde waehrend der Herrschaft des 10. Inka, Túpac Yupanqui, Mitte des 15. Jahrhunderts gebaut und war folglich enorm wichtig. Deshalb musste er nach der spanischen Eroberung auch so schnell als moeglich verschwinden. Dies stellten die Dominikaner, nachdem sie den Tempel von Juan Pizarro, einem Bruder Francisco Pizarros, geerbt hatten, an, indem sie einerseits Teile abrissen und andere Teile ganz schlau ueberstrichen und selbst noch ein paar Waende draufsetzten. Daraus entstanden dann eine Kirche (Iglesia de Santo Domingo) und ein Kloster. Nach dem letzten grossen Erdbeben im Jahr 1950, bei dem einiges von den Klostermauern, keineswegs aber das erdbebensichere Inkaumauerwerk zerstoert wurde, erkannte die Unesco, was da fuer ein Schaetz begraben lag, und irgendwie wurden die bis dahin in aeusserster Abgeschiedenheit lebenden Dominikaner dazu "veranlasst", die Reste des Tempels freizulegen und der Oeffentlichkeit Zutritt zu verschaffen.

der Klosterhof:



Tempelteile innerhalb der Klostermauern:


aussen Inkamauern, innen Klostermauern:


uebermaltes Inkamauerwerk:

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