Eigentlich sollte die Fahrt nach Huancayo 7 Stunden dauern. Ploetzlich jedoch machte es in einer Schlucht hinter mir einen lauten Knall und es ist geschehen, wovor man sich immer fuerchtet, wenn man entsprechende Schilder in heimischen Gefilden sieht (wo dann ja aber in der Reegel nichts passiert) - meinem Hintermann und dem dahinter donnert nach einer Steinattacke die Scheibe in den Schoss. Scheisse. Nachdem es erst schien, er haette sich nichts getan, zeigte sich, dass er offenbar doch eine Verletzung davongetragen hat und nun sollte auf die Schnelle ein Antibiotikum organisiert werden (weiss der Himmel, wofuer...). Das ist aber an einem Sonntag inmitten von Riesengebirgen nicht so einfach. Gut, irgendwo haben wir dann in einer Ansiedelung angehalten und einen Medizinmann gesucht, was aber dann auch die Polizei auf den Plan rief, die sich die Sache ansah und bei der dann erst noch Anzeige oder irgendwas erstattet werden musste.
Zwei Stunden spaeter gings dann weiter, but not for long. Denn dann kam der Schnee. Und nicht nur ein bisschen Schnee, sondern ein SCHNEESTURM. Es ging weder vorwaerts noch rueckwaerts und einen kurzen Moment hatte ich die nicht von allzu weit hergeholte Angst, der Bus kippt gleich um. Nun, auch diese Episode nahm so einige Stunden in Anspruch und im Schneckentempo ging dann irgendwann weiter den Berg hinauf.
Waehrenddessen setzte dann auch die obligate Kurzatmigkeit, gepaart mit bohrenden Kopfschmerzen ein, gluecklicherweise konnte ich dann allerdings einige Stunden in rettenden Komaschlaf versinken. Statt um 8 kamen wir schliesslich um 1 Uhr morgens in H. an, wo Ingrid und Barnabe fuenf geschlagene Stunden auf mich gewartet haben.
Bei Ingrid hab ich dann auch uebernachtet und ihre Mama hat mir gegen die Hoehenkrankheit gleich erstmal einen Kokatee gekocht (klingt allerdings spannender, als es ist - den gibts abgepackt im Supermarkt zu kaufen). Die Nacht war dann eine ziemlich schmerzhafte, und ich weiss nicht, ob ich durch die Migraene anfaelliger fuer die Hohenkopfschmerzen bin oder ob meine Schmerzgewoehnung mir eher zugute kommt. Naja, wie dem auch sei.
Heute gehts ein bisschen besser und ich hoffe, die Sache ist in wenigen Tagen ueberstanden.
Morgens kam dann auch gleich Barnabe vorbei und die beiden haben mich nochmal ueber das Programm und die Ablaeufe informiert. Ich werde nun doch in der rural area mit der Arbeit beginnen, da die Arbeit dort haerter ist und andere Volunteers es als angenehm empfunden haben, dann in der zweiten Arbeitsetappe in der Stadt zu arbeiten, wo es ein bisschen "reicher" ist. Und so werde ich das dann auch machen. Momentan sitze in in Barnabes Buero und die beiden zeigen mir gleich noch ein bisschen die Stadt.
Mehr bald.
Montag, 11. Februar 2008
Trip to the Andes
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1 Kommentar:
Aventura, Aventura
Hoffe die Eingewöhnung geht schnell!
Un abrazo
tu hermana
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