bruellen die Tueraufundzumacher der Kombis einem an jeder Ecke entgegen und wenn man die Hand hebt, halten sie kurz an und man kann reinspringen. Und derer gibts viele, und daneben nochmal mindestens dreimal soviele Taxis, die um Kundschaft buhlen und sich hupend ueberbieten. Entsprechend beschissen smoggig ist auch die Luft hier in der Stadt und entspanntes Ein- und Ausatmen nicht drin. Und auch sonst ist H. nicht gerade ein strahlendes Juwel der ehemaligen Inka-Hochkultur. Nur ca. ein 5tel der Strassen sind asphaltiert und die meisten Haeuser sehen ziemlich barackig aus. Natuerlich hab ich noch nicht so irre viel von der Stadt gesehen, aber ich erwarte diesbezueglich keine grossen Ueberraschungen. Der Vorteil mangelnder Touristenattraktionen allerdings liegt gegenueber z.B. Cusco in erster Linie darin, hier auf weiter Flur die einzige Gringa zu sein, abgesehen von Steffi und noch ein paar anderen Voluntarios. Dies hat zur Folge, dass man auf der Strasse von vielen Leuten interessiert gemustert wird, allerdings sind die Peruaner sehr freundlich und zurueckhaltend und bis auf einmal ist mir noch keiner bloed gekommen. Wenn man freundlich Buenas Dias oder Buenas Tardes auf die investigativen Blicke entgegnet, mit denen einem eher die aelteren Leute begegnen, sind sie es schnell zufrieden und gehen weiter.
Die Officina von Expand Peru, ein kleines Buerolein, das sie sich mit Rubén und Steffi (die eine Trekking-Agentur haben) teilen, ist im Zentrum neben der oben abgebildeten Kirche gelegen. Momentan befinde ich mich in einem kleinen Internet-Café (die gibt es nun wiederum in jedem Pupsdorf an jeder Strassenecke) nebenan und warte auf Ingrid, damit wir gemeinsam einen Handy-Chip kaufen gehen, auf dass ich meine Dates in Zukunft besser organisieren kann:)

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen