Ayacucho ist wahrlich wunderbar! Fand ich doch bisher jene Leute ziemlich bloede, die sich selbst als "Aestheten" bezeichnen, so knicke ich hiermit ein und geselle mich ihnen zu. Es ist einfach schoen, wenn Haeuser ueber Struktur und Aussenfarbe verfuegen und man seiner Umgebung ansieht, dass sie mit ein wenig Bedacht gestaltet wurde...
Donnerstag Nacht haben wir also mit dem Bus ueber Stock und Stein die ca. 250 km von Huancayo nach Ayacucho zurueckgelegt, an wahrlich atem(be)raubend steilen Schluchten entlang. Einquartiert haben wir uns im Hostal Los tres Máscaras, dessen Innenhof ihr hier bestaunen koennt:
Nach einer kurzen Erholungsphase haben wir dann den ersten Tag mit Stadterkundung verbracht. Hier die Plaza de Armas, einmal bei Tag:
(Standbild Antonio de Sucres, daneben die Kathedrale Ayacuchos. Ayacucho behauptet, 33 Kirchen zu haben, eine fuer jedes Lebensjahr Christi. Angeblich sind es aber wesentlich mehr.)
einmal bei Nacht:
und einmal im Morgengrauen:
Dies der Innenhof eines der kolonialen Herrenhaeuser, in denen heute v.a. Verwaltungen untergebracht sind:
Und natuerlich gibts auch einen Haufen Artesania zu kaufen, zum Beispiel in dieser huebschen Werkstaette:
Und im Hinterhof des Wari-Museums wurden dann wiederum wir bestaunt:
Brrr, und leider gabs mal wieder keinen Kaffee zum Fruehstueck, dafuer aber Choclo con Queso (Maiskolben mit Kaese) und Mate de Coca:
Dies die "Portada del Sol", die Heimstaette des 9. Inka Pachacútec, welcher von 1438 bis 1471 das Inkareich regierte:
Hier die Aussicht, die Pachacútec und seine Frau(en) geniessen konnten. Die Lagune wurde kuenstlich angelegt, in der Form eines Puma:
Und hier das Badezimmer des Inka. Besondere Bedeutung hat der 13eckige Stein, den man hier unten eingefasst sieht:
Anschliessend gings weiter nach Vilcashuamán, in dessen Zentrum ein Standbild Pachacútecs zu bestaunen ist. Im Hintergrund sieht man die Fundamente des einstmaligen Sonnentempels, auf welchen die Spanier in gewohnter Manier eine Kirche gebaut haben:
Hier ein paar Impressionen von der abendlichen Rueckfahrt nach Ayacucho:
und auf die andere Seite:
Und bei der Rueckfahrt nach Huancayo am naechsten Tag hab ich dann in Anbetracht der unzaehligen Kakteen erstmals wirklich verstanden, warum der zentrale Teil Perus "Sierra" genannt wird:
2 Kommentare:
Mei, is das schön! Sieht hat ja echt nach unglaublich entspanntem Urlaub aus! Sehr schön die Bildunterschrift "Auch diese beiden haben sich von der besonderen Atmosphaere...", ja net daß man da Vergleiche zieht, gell?;-)LG,
Karo
Oh wie schön - ich würd am liebsten gleich in den Flieger steigen und zurückkommen :) !
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