Meine (ehemalige) Gastfamilie hat darauf bestanden, auch meine Schwester kennenzulernen und auch sie in den Kreis der Familie aufzunehmen. Wir waren um 18:15 dort verabredet, ich sollte direkt vom Casa Projekt nach Sicaya fahren und Alex von Huancayo aus. Treffen wollten wir uns dann im Park, den ich ihr morgens gezeigt hatte. Und so stand ich da ab sechse im Park und wartete und wartete, aber keine Alexandra kam in Sicht. Hmmmm, erstmal sauer werden. Dann ueberlegen: Ist ja eigentlich gar nicht ihre Art (darin sind wir beide ziemlich deutsch...). Also muss was passiert sein. Scheisse. Was mach ich denn jetzt???? Wenn sie jetzt an ihrem letzten Abend in Peru ueberfallen und verschleppt wurde? Wen alarmiere ich denn dann? Oh Gott, und was sag ich meinen Eltern? Wie konnte ich das Kind denn ganz alleine in einem voellig unbekannten Land zu abendlicher Stunde in einen Kombi steigen lassen? - Aber dann ploetzlich, eine Stunde spaeter, sand sie dann mit einemmal vor mir auf der Strasse: Saemtliche Kombis waren derart ueberfuell gewesen, dass man die grosse Gringa nicht mehr reinquetschen konnte. Puhhhhhhhhh - Ende gut alles gut und so konnte wir die leckeren extra fuer uns von Señora Lourdes gefertigten Picarones doppelt geniessen:)
Alexandra intensiv berichtend
Señor Edmundo intensiv lauschend
Señora Lourdes ganz verzueckt
und der obligate Erinnerungsgruppenschnappschuss
Dienstag, 15. April 2008
Abendessen bei Familie Gutarra Villar
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Abendessen,
Peru,
Sicaya
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