Freitag, 21. März 2008

Umzug

Mittlerweile wohne ich bereits fast seit einer Woche in der Volunteer Residence im Zentrum von Huancayo. Nach einem Monat Familienanschluss, den ich zwar sehr genossen habe, geniesse ich jetzt allerdings ebenso den Umstand, nicht mehr jeden Tag Bescheid geben zu muessen, wann und ob ich nach Hause komme und vorsichtig anfragen zu muessen, ob Angel mich eine Stunde auf meinem Zimmer besuchen darf:) Trotzdem kann ich mich ueber mangelnde Bekuemmerung keineswegs beschweren. Nachdem der Arzt mir letzte Woche ein Tabletteneinnahme-Schedule von alle 8 Stunden verpasst hat, hat Ingrid das ganze derart ernst genommen, dass sie mich um 6 Uhr morgens anrief, um sich zu erkundigen, ob ich um vier Uhr (die eigentliche Einnahmezeit) meine Pillen geschluckt habe. Da hatte ich noch Glueck, dass sie, obwohl sie die ganze Nacht davon getraeumt hat, mich anrufen zu muessen, ihren Wecker um 4 nicht gehoert hat. Und als sie abends keine Zeit hatte, in die Residence zu kommen, um mir Huehnersuppe zu kochen, standen mit einemmal ihr Vater und ihre Mutter vor der Tuer, um mir aus Gartenkraeutern bereiteten Heiltee vorbeizubringen und mir ein bisschen Gesellschaft zu leisten. Dabei wurde Ingrids Mutter darauf aufmerksam, dass ich mich irgendwie staendig unbewusst am Jucken war. Und was stellt sich raus - Floehe hab ich auch noch. Prost Mahlzeit.



Mein neues Schlafzimmer



Und hier das Wohnzimmer, in dem meine drei australischen Mitbewohnerinnen gerade ihren morgendlichen Spanisch-Kurs absolvieren.

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