Gerne reduziert man ja die peruanische Vergangenheit auf die Inka. Aber da gabs noch vieeeeeeel mehr andere Kulturen. Soviele, dass man irgendwann kaum mehr durchblickt.
Hier ein kleiner Ueberblick, der nur die Region um Cuzco abdeckt:
Hier ein trepanierter Schaedel. Diese Vorgehensweise wurde von den Inka uebernommen, um z.B. Schaedeldruck auszugleichen. Die Loecher wurden anschliessend in der Regel mit Goldplatten verschlossen, der Patient zuvor gluecklicherweise narkotisiert.
Vielleicht sollte ich das auch mal machen lassen:)
Vermutlich um sich sichtbar von der Unterschicht abzuheben, hat der inkaische Adel derartige Schaedelverformungen ab dem Saeuglingsalter vorgenommen. Wie es scheint, so hatten diese Schaedelverlaengerung keine Auswirkungen auf Intelligenz oder Psyche.
Da die Inka davon ausgingen, dass ihre Toten auch nach dem Tod weiterleben, hat man sie unter anderem in derartigen Grabwohnungen bestattet und ihnen in regelmaessigen Abstaenden Essen vorbeigebracht.
Sonntag, 29. Juni 2008
Inka Museum, Cuzco
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