Donnerstag, 19. Juni 2008

Estamos en el Cuzco!

Letzten Freitag morgen war dann die Stunde des tatsaechlichen Abschieds gekommen. Um 8 Uhr morgens haben wir eine 30stuendige Busreise angetreten, die an Spannung nichts zu wuenschen uebrig liess. Dies insofern, als wir ca. 75% der gesamten Strecke auf unbefestigten Landstrassen oder besser gesagt Bergpaessen zurueckgelegt haben, die wegen Schuettelfrequenz noch nicht mal den Gang zur Toilette zuliessen, sofern es ueberhaupt eine gab und man nicht sowieso mit verkniffenem Gesicht aber tapfer auf den naechsten Almuerzo-Stop am warten war. Samstag Abend wars dann aber soweit und der Nabel der Welt, "Cuzco" in Quechua, konnte uns willkommen heissen.

Hier ein paar Bilder von der Fahrt. Die kleinen Linien im Berg sind die Strassen...




Wegen des am 24. Juni stattfindenen Megaereignisses Inti Raymi haben wir zur Sicherheit vorher uebers Netz ein Zimmer (http://www.suyohostal.net/- wir bezahlen allerdings deutlich weniger als auf der Website angegeben) gebucht, und nach einigem Hin- und Her, da unser erstes Zimmer ziemlich scheusslich, dunkel und ohne Warmwasser war, hat man uns (nachdem wir dann zwischenzeitlich schon im Schnellverfahren ein anderes Hotel gesucht hatten) ein wesentlich schoeneres zur Verfuegung gestellt. Wir sind bislang die einzigen Gaeste und geniessen wunderbaren Sonderstatus, zumal der uns betreuende, reizende Robert, der scheinbar im Hotel wohnt und noch zur Schule geht, heilfroh ist, dass wir im letzten Moment doch geblieben sind:)

unser Zimmer:

AA buegelnd fuer seine erste Bewerbungsrunde



eine veritable Sonnenterrasse:


der Innenhof:


Hier ein Beispiel fuer einen typisch peruanischen Heizduschkopf. Wenn wenig Wasser rauskommt, isses kochend heiss, bei viel Wasser (wenn es denn mal "viel" gibt) wirds eisig. Ausserdem besteht Elektroschlaggefahr bei Beruehrung...




Und hier die ersten Bilder unserer Stadtbesichtigung:



Plaza de Armas mit Kathedrale


Nein - keine Schwulen-Flagge, sondern die von Tahuantinsuyu, den vier Laendern des Inka-Reichs


Taeglich gibts bunte Umzuege, die vermutlich mit echter Folklore nur noch wenig zu tun haben, aber die wahrlich zahlreichen Touristenherzen hoeher schlagen lassen.


Denkmal fuer Inka Pachacútec




Denkmal fuers Wasser


AA vor den Grundmauern des Tempels Qorikancha, welcher Mitte des 15. Jhds. waehrend der Herrschaft des 10. Inca, Túpac Yupanqui, gebaut wurde und seinerzeit vollstaendig mit Gold ueberzogen war.


boeser Blick in Richtung einer ziemlich aufdringlichen Strassenverkaeuferin...


Inkamauern, zwischen deren Ritzen nicht mal ein Blatt Papier passt










indigene Josef, Maria und Jesus-Szene, Museo de Arte Popular


frueher Abend


und Gute Nacht!

1 Kommentar:

Isabel hat gesagt…

Wow, wunderschoene Fotos! Geniess' die Zeit.

Liebe Gruesse,
Isi